Deutsch | English Header-Test API Über WebForensik

WebForensik

Ergebnisse für https://www.spd.de/

Analysezeitpunkt: 2026-08-04 01:15:02

64

Gesamtbewertung

DSGVO-Zusammenfassung

⚠ Diese Website hat Verbesserungsbedarf beim Datenschutz.

DSGVO-Probleme erkannt (1):

⚠ Fehlende oder unsichere Referrer-Policy — URLs mit personenbezogenen Daten können an Dritte weitergegeben werden.

Hinweis: Diese automatisierte Analyse ersetzt keine rechtliche Beratung. Für eine vollständige DSGVO-Bewertung konsultieren Sie einen Datenschutzbeauftragten.

↓ Detaillierte Ergebnisse zu allen Kategorien finden Sie weiter unten.

Anzeigen:
100 HTTPS / Verschlüsselung

Die Website nutzt eine verschlüsselte Verbindung (HTTPS).

Neueste Verschlüsselung aktiv (TLS 1.3 — TLSv1.3).

Das Sicherheitszertifikat ist gültig (läuft ab am 2026-10-27).

Starke Verschlüsselungsmethode (TLS_CHACHA20_POLY1305_SHA256, 256 Bit).

0 Erzwungene Verschlüsselung (HSTS)

Kein HSTS-Header gesetzt. Browser werden nicht gezwungen, die verschlüsselte Verbindung zu nutzen.

☛ Handlungsbedarf: Aktivieren Sie HSTS, damit Browser immer die verschlüsselte Verbindung nutzen. Fragen Sie Ihren Hoster oder fügen Sie diesen Header in Ihre Serverkonfiguration ein: Strict-Transport-Security: max-age=31536000; includeSubDomains
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

HSTS (HTTP Strict Transport Security) sagt dem Browser: „Diese Domain IMMER über HTTPS aufrufen — egal was passiert." Das verhindert, dass ein Angreifer im WLAN die erste, ungeschützte Verbindung abfängt. Voraussetzung: Ihre Website läuft schon stabil über HTTPS.

Apache-Server (klassisches Hosting bei den meisten Anbietern)

Datei: .htaccess im Web-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Strict-Transport-Security "max-age=31536000; includeSubDomains"
</IfModule>

⚠ max-age=31536000 sind 1 Jahr (in Sekunden). includeSubDomains gilt für blog.ihre-domain.de, shop.ihre-domain.de usw. — nur einbauen, wenn ALLE Subdomains HTTPS können, sonst sind die unerreichbar.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

Weg 1: per .htaccess (empfohlen — kein Theme bearbeiten)

Datei: .htaccess im WordPress-Root

# BEGIN WebForensik HSTS
<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Strict-Transport-Security "max-age=31536000; includeSubDomains"
</IfModule>
# END WebForensik HSTS

⚠ OBERHALB der „# BEGIN WordPress"-Zeile einfügen. Erst aktivieren, wenn HTTPS seit ein paar Tagen stabil läuft — der Header ist bewusst schwer rückgängig zu machen (Browser merken sich die Anweisung).

Weg 2: per functions.php im Child-Theme (Alternative für Fortgeschrittene)

Datei: functions.php Ihres CHILD-Themes (Design → Theme-Datei-Editor → functions.php)

add_action('send_headers', function () {
    header('Strict-Transport-Security: max-age=31536000; includeSubDomains');
});

⚠ NIE direkt das Haupt-Theme bearbeiten — Änderungen sind bei Updates weg. Vorher Backup der functions.php!

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: Browser-Konsole F12 → Tab „Netzwerk" → Seite neu laden → erste Anfrage anklicken → „Response Headers" — dort muss „strict-transport-security: max-age=31536000…" stehen.

↓ KOMPLETT-LÖSUNG ANZEIGEN Alle fehlenden Security-Header zusammen am Ende des Reports — fertig zum Kopieren.
45 Content Security Policy (CSP)

Content Security Policy vorhanden (via HTTP-Header).

Skript-Quellen sind zu weit gefasst (Wildcard, http: etc.) — praktisch kein Schutz.

☛ Handlungsbedarf: Ihre CSP erlaubt Skripte von beliebigen Quellen — das ist praktisch kein Schutz. Schränken Sie die erlaubten Skript-Quellen auf konkrete Domains ein.
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ihre script-src-Quellen sind so weit gefasst (Wildcard *, http:, …), dass praktisch jeder Code geladen werden darf — die Schutzwirkung ist gleich null. Sie müssen die erlaubten Domains konkret auflisten.

Apache-Server (klassisches Hosting bei den meisten Anbietern)

Datei: .htaccess im Web-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Content-Security-Policy "default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline' https://www.googletagmanager.com https://www.google-analytics.com; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'"
</IfModule>

⚠ Listen Sie HINTER „script-src 'self'" nur die Domains, die Sie wirklich brauchen. Schritt-für-Schritt-Methode: alle Wildcards entfernen, Seite laden, F12-Konsole zeigt blockierte Domain → ergänzen → wiederholen. Die übrigen Direktiven (img-src data:, style-src 'unsafe-inline') sind bewusst tolerant gehalten, damit WordPress-Emoji, Admin-Bar und Plugin-Inline-Styles nicht zerschossen werden.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

Weg 1: per .htaccess (empfohlen — kein Theme bearbeiten)

Datei: .htaccess im WordPress-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Content-Security-Policy "default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline' https://www.googletagmanager.com; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'"
</IfModule>

⚠ Domains nach „script-src 'self'" je nach Bedarf erweitern (jeweils mit Leerzeichen getrennt, https:// vorangestellt). WICHTIG: img-src data: und style-src 'unsafe-inline' MÜSSEN drinbleiben, sonst zerschießt es WordPress-Emoji, Admin-Bar-Icons und alle Plugin-Inline-Styles.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: F12 → Konsole. Wenn etwas geblockt wird, steht dort „Refused to load the script ‚https://…‘" — diese URL identifizieren, die Domain in script-src ergänzen, neu laden.

Einbettungsschutz (frame-ancestors) ist konfiguriert — schützt vor Clickjacking.

Gute Grundregel: Nur eigene Inhalte sind standardmäßig erlaubt (default-src: self).

↓ KOMPLETT-LÖSUNG ANZEIGEN Alle fehlenden Security-Header zusammen am Ende des Reports — fertig zum Kopieren.
0 Referrer-Policy

Keine Referrer-Policy gesetzt. Beim Klick auf externe Links wird die vollständige Seiten-URL an andere Websites weitergegeben.

☛ Handlungsbedarf: Setzen Sie eine Referrer-Policy, um zu verhindern, dass die vollständige URL Ihrer Seiten an externe Websites weitergegeben wird. DSGVO-relevant: URLs können persönliche Daten enthalten (z.B. Nutzernamen, Suchbegriffe). Empfohlene Einstellung: Referrer-Policy: strict-origin-when-cross-origin
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ohne Referrer-Policy übermittelt der Browser bei jedem Klick die komplette URL Ihrer aktuellen Seite (inkl. Suchbegriffen, Nutzernamen in URL-Parametern) an die Ziel-Website. Datenschutzrelevant nach Art. 5 DSGVO. Empfohlene sichere Einstellung: strict-origin-when-cross-origin.

Apache-Server (klassisches Hosting bei den meisten Anbietern)

Datei: .htaccess im Web-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Referrer-Policy "strict-origin-when-cross-origin"
</IfModule>

⚠ „strict-origin-when-cross-origin" ist der moderne Standard: bei Klicks auf andere Domains wird nur Ihre Domain (ohne Pfad/Parameter) gesendet — bei internen Klicks die volle URL. Strenger wäre „no-referrer" (gar nichts senden), aber das bricht manche Analyse-Tools.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

Weg 1: per .htaccess (empfohlen — kein Theme bearbeiten)

Datei: .htaccess im WordPress-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Referrer-Policy "strict-origin-when-cross-origin"
</IfModule>

⚠ WordPress sendet seit Version 4.9 standardmäßig schon ein meta-Tag mit dieser Policy — der HTTP-Header oben überschreibt aber für alle Ressourcen (Bilder, Skripte), nicht nur das HTML-Dokument.

Weg 2: per functions.php im Child-Theme (Alternative für Fortgeschrittene)

Datei: functions.php Ihres CHILD-Themes

add_action('send_headers', function () {
    header('Referrer-Policy: strict-origin-when-cross-origin');
});

⚠ Backup vor jeder functions.php-Änderung anlegen.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: F12 → Netzwerk → erste Anfrage → Response Headers — „referrer-policy: strict-origin-when-cross-origin" muss sichtbar sein.

↓ KOMPLETT-LÖSUNG ANZEIGEN Alle fehlenden Security-Header zusammen am Ende des Reports — fertig zum Kopieren.
0 MIME-Typ-Schutz

Kein MIME-Typ-Schutz (X-Content-Type-Options fehlt). Browser könnten Dateien falsch interpretieren.

☛ Handlungsbedarf: Fügen Sie den Header X-Content-Type-Options: nosniff hinzu. Dieser verhindert, dass Browser Dateien falsch interpretieren, was zu Sicherheitslücken führen kann. Ihr Hoster oder Webentwickler kann das in wenigen Minuten einrichten.
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ohne den Header „X-Content-Type-Options: nosniff" rät der Browser den Dateityp aus dem Inhalt — was Angreifer ausnutzen können (z.B. eine als .jpg getarnte HTML-Datei wird als HTML ausgeführt). Der Fix ist eine einzige Zeile.

Apache-Server (klassisches Hosting bei den meisten Anbietern)

Datei: .htaccess im Web-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set X-Content-Type-Options "nosniff"
</IfModule>

⚠ Keinerlei Nebenwirkungen zu erwarten — gilt als sicherer Standard und ist seit Jahren best practice.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

Weg 1: per .htaccess (empfohlen — kein Theme bearbeiten)

Datei: .htaccess im WordPress-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set X-Content-Type-Options "nosniff"
</IfModule>

⚠ Kann gefahrlos parallel zu anderen Header-set-Einträgen stehen.

Weg 2: per functions.php im Child-Theme (Alternative für Fortgeschrittene)

Datei: functions.php Ihres CHILD-Themes

add_action('send_headers', function () {
    header('X-Content-Type-Options: nosniff');
});

⚠ Backup vor jeder Änderung an functions.php.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: F12 → Netzwerk → Response Header: „x-content-type-options: nosniff".

↓ KOMPLETT-LÖSUNG ANZEIGEN Alle fehlenden Security-Header zusammen am Ende des Reports — fertig zum Kopieren.
100 Clickjacking-Schutz

Clickjacking-Schutz aktiv über CSP frame-ancestors.

0 Berechtigungen (Kamera, Mikrofon etc.)

Keine Permissions-Policy gesetzt. Drittanbieter-Skripte könnten auf Kamera, Mikrofon oder Standort zugreifen.

☛ Handlungsbedarf: Setzen Sie eine Permissions-Policy, um den Zugriff auf Kamera, Mikrofon und Standort zu kontrollieren. DSGVO-relevant: Ohne diese Einstellung könnten Drittanbieter-Skripte unbemerkt auf sensible Geräte-Funktionen zugreifen. Beispiel: Permissions-Policy: camera=(), microphone=(), geolocation=()
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

Die Permissions-Policy kontrolliert, ob Skripte (auch von Drittanbietern) auf Kamera, Mikrofon, Standort, Bewegungssensoren etc. zugreifen dürfen. DSGVO-relevant, weil sensible Geräte-APIs sonst unbemerkt angesprochen werden können.

Apache-Server (klassisches Hosting bei den meisten Anbietern)

Datei: .htaccess im Web-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Permissions-Policy "camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), accelerometer=(), gyroscope=(), magnetometer=(), interest-cohort=()"
</IfModule>

⚠ „()" am Ende heißt: kein Aufrufer (auch nicht Ihre eigene Seite) darf diese API nutzen. Falls Sie z.B. eine Karten-Funktion mit Geolokalisierung haben: geolocation=(self) statt geolocation=(). „interest-cohort=()" deaktiviert Googles FLoC-Tracking.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

Weg 1: per .htaccess (empfohlen — kein Theme bearbeiten)

Datei: .htaccess im WordPress-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Permissions-Policy "camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), interest-cohort=()"
</IfModule>

⚠ Standard-WordPress braucht keine dieser APIs. Wenn Sie ein Plugin nutzen, das z.B. die Kamera braucht (QR-Scanner, Video-Upload): die entsprechende API auf „(self)" setzen.

Weg 2: per functions.php im Child-Theme (Alternative für Fortgeschrittene)

Datei: functions.php Ihres CHILD-Themes

add_action('send_headers', function () {
    header('Permissions-Policy: camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), interest-cohort=()');
});

⚠ Backup vor jeder Änderung an functions.php.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: F12 → Netzwerk → Response Header: „permissions-policy" sichtbar.

↓ KOMPLETT-LÖSUNG ANZEIGEN Alle fehlenden Security-Header zusammen am Ende des Reports — fertig zum Kopieren.
75 Cookies

3 Erstanbieter- und 0 Drittanbieter-Cookie(s).

3 von 3 Cookie(s) ohne Secure-Flag — werden auch über unverschlüsselte Verbindungen gesendet.

☛ Handlungsbedarf: Setzen Sie das Secure-Flag für alle Cookies. Ohne dieses Flag werden Cookies auch über unverschlüsselte HTTP-Verbindungen gesendet und können abgefangen werden. Ihr Webentwickler kann das in der Cookie-Konfiguration ändern.
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

Cookies ohne „Secure"-Flag werden auch über unverschlüsselte HTTP-Verbindungen gesendet — und können dort von jedem im selben WLAN abgefangen werden. Bei reinen HTTPS-Sites gibt es keinen Grund, das Flag wegzulassen.

Apache-Server (klassisches Hosting bei den meisten Anbietern)

Datei: .htaccess im Web-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always edit Set-Cookie "^(.*)$" "$1; Secure" "expr=!(resp('Set-Cookie') -strmatch '*Secure*')"
</IfModule>

⚠ Dieser Header hängt „; Secure" an Cookies an, die es noch nicht haben. Funktioniert ab Apache 2.4. Saubere Alternative: das setzende Skript korrigieren (PHP: session.cookie_secure=1 in php.ini, bzw. setcookie()-Parameter „secure" auf true).

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

Weg 2: per functions.php im Child-Theme (Alternative für Fortgeschrittene)

Datei: functions.php Ihres CHILD-Themes

add_filter('secure_logged_in_cookie', '__return_true');
add_action('init', function () {
    if (!headers_sent()) {
        @ini_set('session.cookie_secure', '1');
        @ini_set('session.cookie_httponly', '1');
        @ini_set('session.cookie_samesite', 'Lax');
    }
});

⚠ Setzt Secure-Flag für WordPress-Login-Cookies und PHP-Session-Cookies. Bei Plugins, die eigene Cookies setzen, muss man dort separat ansetzen (Plugin-Einstellungen prüfen).

WordPress-Plugin: Plugins, die Cookies setzen (Cache, Anti-Spam, A/B-Test), haben oft in den Einstellungen Schalter wie „Secure Cookies" oder „nur über HTTPS".

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: F12 → Application → Cookies → ihre-domain.de. Spalte „Secure" sollte bei allen Cookies ein Häkchen zeigen.

3 von 3 Cookie(s) ohne HttpOnly-Flag — könnten von Schadcode ausgelesen werden.

☛ Handlungsbedarf: Setzen Sie das HttpOnly-Flag für alle Cookies, die nicht von JavaScript benötigt werden. Das schützt vor dem Diebstahl von Sitzungsdaten durch Schadcode.
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

Cookies ohne „HttpOnly"-Flag können von JavaScript ausgelesen werden — ein XSS-Angreifer kann damit Session-Cookies stehlen und sich als der eingeloggte Nutzer ausgeben. Setzen Sie HttpOnly für alle Cookies, die JavaScript nicht aktiv selbst braucht.

Apache-Server (klassisches Hosting bei den meisten Anbietern)

Datei: .htaccess im Web-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always edit Set-Cookie "^(.*)$" "$1; HttpOnly" "expr=!(resp('Set-Cookie') -strmatch '*HttpOnly*')"
</IfModule>

⚠ Sauberer wäre, Cookies direkt mit HttpOnly zu setzen (PHP: setcookie(..., [..., 'httponly'=>true])). Ausnahme: Cookies, die JS aktiv lesen muss (z.B. manche Consent-Cookies).

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

Weg 2: per functions.php im Child-Theme (Alternative für Fortgeschrittene)

Datei: functions.php Ihres CHILD-Themes (oder besser wp-config.php)

@ini_set('session.cookie_httponly', '1');
@ini_set('session.cookie_secure', '1');

⚠ WordPress-Login-Cookies sind seit Version 2.x bereits HttpOnly. Wenn Sie ein Plugin nutzen, das Session-Cookies setzt (z.B. WooCommerce-Cart vor Login), prüfen Sie dort die Einstellungen.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: F12 → Application → Cookies → Spalte „HttpOnly" zeigt überall Häkchen (außer bei bewusst JS-lesbaren Cookies wie z.B. dem Consent-Cookie).

3 von 3 Cookie(s) ohne SameSite-Schutz — werden bei Anfragen von anderen Websites mitgesendet.

☛ Handlungsbedarf: Setzen Sie das SameSite-Attribut (Lax oder Strict) für alle Cookies. Das verhindert, dass Cookies bei Anfragen von fremden Websites mitgesendet werden (CSRF-Schutz).
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ohne „SameSite"-Attribut werden Cookies bei Anfragen von fremden Websites an Sie mitgesendet — Grundlage für CSRF-Angriffe (eine fremde Seite kann im Hintergrund Aktionen in Ihrem Namen auslösen, weil das Login-Cookie mitgeschickt wird). Setzen Sie SameSite=Lax als Minimum.

Apache-Server (klassisches Hosting bei den meisten Anbietern)

Datei: .htaccess im Web-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always edit Set-Cookie "^(.*)$" "$1; SameSite=Lax" "expr=!(resp('Set-Cookie') -strmatch '*SameSite*')"
</IfModule>

⚠ SameSite=Lax ist ein guter Standard. Strict ist sicherer, bricht aber externe Verlinkungen (User klickt von Google auf Ihre Seite — Cookies werden NICHT gesendet, Login ist weg). None erlaubt Cross-Site, braucht zwingend „; Secure".

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

Weg 2: per functions.php im Child-Theme (Alternative für Fortgeschrittene)

Datei: wp-config.php (oberhalb von „/* That’s all, stop editing! */")

@ini_set('session.cookie_samesite', 'Lax');
@ini_set('session.cookie_secure', '1');
@ini_set('session.cookie_httponly', '1');

⚠ Setzt SameSite/Secure/HttpOnly für PHP-Session-Cookies. WordPress-Login-Cookies sind seit WP 6.2 standardmäßig SameSite=Lax. Bei älteren Versionen unbedingt updaten.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: F12 → Application → Cookies → Spalte „SameSite" — sollte überall „Lax" oder „Strict" stehen, nicht leer.

Erstanbieter

Name Domain Verschlüsselt Nur Server SameSite
TS01186c23 .www.spd.de Nein Nein None
TS018c8d0f .dataservices.spd.de Nein Nein None
fonts-loaded www.spd.de Nein Nein None
↓ KOMPLETT-LÖSUNG ANZEIGEN Alle fehlenden Security-Header zusammen am Ende des Reports — fertig zum Kopieren.
100 Lokaler Speicher (Web Storage)

Kein lokaler Speicher (Web Storage) genutzt — kein Tracking-Risiko.

100 Drittanbieter-Anfragen

Keine Drittanbieter-Anfragen erkannt — alle Inhalte kommen vom eigenen Server.

100 Tracker-Erkennung

Keine bekannten Tracker erkannt.

100 Externe Ressourcen-Integrität (SRI)

Keine externen Skripte oder Stylesheets geladen.

50 DNS-Sicherheit

Keine CAA-Einträge. Jede Zertifizierungsstelle könnte ein Zertifikat für diese Domain ausstellen.

☛ Handlungsbedarf: Erstellen Sie CAA-DNS-Einträge, um festzulegen, welche Zertifizierungsstellen Zertifikate für Ihre Domain ausstellen dürfen. Das verhindert, dass unbefugte Zertifikate ausgestellt werden.
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

CAA-Einträge (Certification Authority Authorization) legen im DNS fest, welche Zertifizierungsstellen Zertifikate für Ihre Domain ausstellen dürfen. Ohne CAA-Eintrag könnte ein Angreifer bei jeder beliebigen CA ein falsches Zertifikat für Ihre Domain bestellen. Der Eintrag ist eine reine DNS-Konfiguration und wird im DNS-Panel Ihres Domain-Anbieters (NICHT in WordPress) gesetzt.

☞ Konkrete CAA-Werte für die zehn häufigsten Hoster (DACH-Raum)

Suchen Sie Ihren Hoster in der Tabelle, kopieren Sie die passenden Werte ins DNS-Panel. Bei Mehrfach-CAs: für jede CA einen eigenen CAA-Record anlegen (alle mit Tag issue, Flag 0, Name @). Zusätzlich empfohlen: ein iodef-Record mit einer Kontakt-E-Mail für Missbrauchs-Meldungen.

#HosterVerwendete CA(s)CAA-Wert(e) — Tag issue
1Hetzner Webhosting (Basic-Zertifikat, kostenlos im Paket)DigiCert (Programm „Encryption Everywhere")digicert.com
1Hetzner Webhosting (Let’s Encrypt, kostenlos)Let’s Encrypt (ISRG)letsencrypt.org
2All-InklLet’s Encrypt + Sectigo (Pro)letsencrypt.org
sectigo.com
3IONOS (1&1)DigiCert (GeoTrust) + Let’s Encryptdigicert.com
letsencrypt.org
4STRATOSectigo + Let’s Encryptsectigo.com
letsencrypt.org
5Cloudflare (Universal SSL)Google Trust Services + DigiCert + Let’s Encryptpki.goog
digicert.com
letsencrypt.org
6AWS (ACM / CloudFront)Amazon Trust Servicesamazon.com
amazontrust.com
awstrust.com
amazonaws.com
7MittwaldLet’s Encrypt + Sectigoletsencrypt.org
sectigo.com
8WebgoLet’s Encrypt + Sectigoletsencrypt.org
sectigo.com
9raidboxes (Managed WordPress)Let’s Encryptletsencrypt.org
10Host Europe / DomainFactorySectigo + Let’s Encryptsectigo.com
letsencrypt.org
Name   Typ   Flag   Tag      Wert
@      CAA   0      issue    "digicert.com"
@      CAA   0      issue    "letsencrypt.org"
@      CAA   0      iodef    "mailto:security@ihre-domain.de"

Die iodef-Zeile (letzte Zeile) ist optional aber empfohlen: dort melden CAs Missbrauchsversuche an Sie. Falls Sie eine Sub-Domain zusätzlich absichern wollen (z.B. shop.ihre-domain.de), separate Records mit dem Sub-Domain-Namen statt @ anlegen — moderne CAs prüfen aber auch parent-CAA automatisch.

Wenn Sie Ihren Hoster nicht in der Liste finden: Schauen Sie das aktuell ausgestellte Zertifikat im Browser an (Schloss-Symbol → Zertifikat anzeigen → Aussteller). Dort steht der CA-Name (z.B. „Sectigo RSA Domain Validation Secure Server CA" → Wert sectigo.com). Den Wert als CAA-Record anlegen, fertig.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

WordPress-Plugin: Die CAA-Records werden NICHT in WordPress angelegt, sondern im DNS-Panel Ihres Domain-Anbieters oder DNS-Providers (z.B. Hetzner-Robot, IONOS-Domains, Cloudflare-Dashboard, INWX, ns3.hajo-nolte.de etc.). Übliche Bezeichnung im DNS-Panel: „CAA-Record" oder unter „TXT-Records" mit Typ-Auswahl „CAA". Je CA ein separater Record.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: Auf https://www.ssllabs.com/ssltest/analyze.html?d=ihre-domain.de → Abschnitt „DNS CAA" → alle Ihre CAs sollten dort aufgelistet sein. Oder per dig: dig CAA ihre-domain.de.

Keine IPv6-Unterstützung (kein AAAA-Eintrag).

☛ Handlungsbedarf: Aktivieren Sie IPv6-Unterstützung (AAAA-Einträge) für Ihre Domain. Immer mehr Nutzer verwenden IPv6.
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ihre Domain hat keine IPv6-Adresse (AAAA-Eintrag). Über 40% aller deutschen Internetnutzer sind über IPv6 unterwegs (Mobilfunk vor allem) — die müssen dann den Umweg über IPv4-Gateways nehmen, was langsamer ist.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

WordPress-Plugin: Reine DNS+Server-Sache. Schritt 1: prüfen, ob Ihr Hoster eine IPv6-Adresse für Sie hat (im Kundenpanel oder per Support-Anfrage). Schritt 2: im DNS-Panel einen AAAA-Eintrag mit dieser IPv6 anlegen. Schritt 3: testen.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: dig AAAA ihre-domain.de — oder online https://ipv6-test.com/validate.php?url=ihre-domain.de.

Kein SPF-Eintrag. E-Mails können im Namen dieser Domain gefälscht werden.

☛ Handlungsbedarf: Erstellen Sie einen SPF-DNS-Eintrag (TXT), um festzulegen, welche Server E-Mails im Namen Ihrer Domain versenden dürfen. Beispiel: v=spf1 include:_spf.google.com ~all
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

SPF (Sender Policy Framework) legt im DNS fest, welche Server E-Mails im Namen Ihrer Domain versenden dürfen. Ohne SPF kann jeder Phisher E-Mails so aussehen lassen, als kämen sie von Ihnen — und Empfänger werden eher reinfallen.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

WordPress-Plugin: DNS-Sache, nicht WordPress. Im DNS-Panel einen TXT-Eintrag anlegen. Beispiele: Wenn Sie KEINE E-Mails versenden: v=spf1 -all (alle Versender ablehnen). Wenn nur Ihr Hoster versendet (z.B. All-Inkl): v=spf1 a mx ~all. Wenn Google Workspace: v=spf1 include:_spf.google.com ~all. Wenn Microsoft 365: v=spf1 include:spf.protection.outlook.com -all.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: dig TXT ihre-domain.de | grep spf — oder online https://www.kitterman.com/spf/validate.html.

Kein DMARC-Eintrag. Die Domain ist anfällig für E-Mail-Phishing.

☛ Handlungsbedarf: Erstellen Sie einen DMARC-DNS-Eintrag unter _dmarc.ihredomain.de. DMARC schützt vor Phishing und E-Mail-Spoofing. Beispiel: v=DMARC1; p=quarantine; rua=mailto:dmarc@ihredomain.de
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

DMARC kombiniert SPF und DKIM zu einer expliziten Anweisung an empfangende Mail-Server: „Was tun, wenn E-Mails behaupten von uns zu kommen, aber SPF/DKIM scheitert?" Ohne DMARC entscheidet jeder Mail-Server selbst — meist großzügig. Mit DMARC=reject verhindern Sie wirksam Phishing in Ihrem Namen.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

WordPress-Plugin: DNS-Sache. TXT-Eintrag bei Subdomain _dmarc.ihre-domain.de. Empfohlene Stufen: Beobachten erst: v=DMARC1; p=none; rua=mailto:dmarc-reports@ihre-domain.de — mehrere Wochen Berichte ansehen. Dann verschärfen: v=DMARC1; p=quarantine; rua=… — verdächtige Mails landen im Spam. Final: v=DMARC1; p=reject; rua=… — werden ganz abgewiesen.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: dig TXT _dmarc.ihre-domain.de — oder online https://dmarcian.com/dmarc-inspector/.

0 Sicherheitskontakt (security.txt)

Keine security.txt-Datei gefunden (RFC 9116). Sicherheitsforscher wissen nicht, wie sie Schwachstellen melden können.

☛ Handlungsbedarf: Erstellen Sie eine security.txt-Datei unter /.well-known/security.txt. Diese ermöglicht es Sicherheitsforschern, Schwachstellen verantwortungsvoll zu melden. Pflichtfelder: Contact (E-Mail oder URL) und Expires (Ablaufdatum).
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

Eine security.txt (RFC 9116) sagt Sicherheitsforschern, wie sie Schwachstellen verantwortungsvoll an Sie melden können. Ohne diese Datei landen Hinweise vielleicht im Spam oder werden gar nicht erst geschickt. Eine reine Textdatei am korrekten Pfad genügt.

Apache-Server (klassisches Hosting bei den meisten Anbietern)

Datei: /.well-known/security.txt (Ordner anlegen, falls noch nicht vorhanden)

Contact: mailto:security@ihre-domain.de
Expires: 2027-12-31T23:59:59.000Z
Preferred-Languages: de, en
Canonical: https://ihre-domain.de/.well-known/security.txt

⚠ „security@ihre-domain.de" durch Ihre tatsächliche Sicherheitskontakt-Adresse ersetzen (oder eine generische wie info@). „Expires" muss ein zukünftiges Datum sein und sollte regelmäßig erneuert werden. Datei ist eine simple .txt-Datei, kein PHP.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

Weg 1: per .htaccess (empfohlen — kein Theme bearbeiten)

Datei: Datei security.txt im Ordner /.well-known/ unter Ihrem WordPress-Root

Contact: mailto:security@ihre-domain.de
Expires: 2027-12-31T23:59:59.000Z
Preferred-Languages: de, en
Canonical: https://ihre-domain.de/.well-known/security.txt

⚠ Per FTP/SFTP einen Ordner ".well-known" im WordPress-Root anlegen (der Punkt am Anfang ist wichtig — bei manchen FTP-Programmen muss man „versteckte Dateien anzeigen" aktivieren), darin die Datei security.txt mit obigem Inhalt speichern. Falls WordPress die URL umleitet: in .htaccess ergänzen: RewriteRule ^\.well-known/ - [L]

WordPress-Plugin: Plugin „security.txt" (im Plugin-Verzeichnis suchen) ermöglicht die Konfiguration über das WordPress-Backend ohne FTP.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: https://ihre-domain.de/.well-known/security.txt im Browser aufrufen — Inhalt muss sichtbar sein (kein 404).

100 Externe Reporting-Endpunkte

Keine externen Reporting-Endpunkte erkannt.

80 Cookie-Einwilligung (Consent)

Kein Consent-Banner nötig — keine Tracker oder Drittanbieter-Cookies erkannt.

100 Datenschutzerklärung & Impressum

Datenschutzerklärung verlinkt: „Datenschutzhinweisen" (https://www.spd.de/site/datenschutz/#c38247).

Impressum verlinkt: „Impressum" (/site/impressum).

Datenschutzerklärung ist erreichbar (HTTP 200).

⚙ Ihre fertige Security-htaccess

Alle fehlenden Security-Header zu einem einzigen Block kombiniert. Diesen Block ans Ende Ihrer .htaccess hängen — fertig. 8 Header werden gesetzt.

⚠ Warum diese Empfehlung KEINEN 100%-Score gibt — und warum das mit WordPress so ist

Die Content-Security-Policy oben enthält bewusst 'unsafe-inline' sowohl für style-src als auch für script-src. Damit ist KEIN vollständiger XSS-Schutz möglich — das ist eine pragmatische Entscheidung, kein Bug.

Warum? Ein typisches WordPress-Setup (Theme + 5-15 Plugins) schreibt 10-50 verschiedene Inline-<script>-Blocks ins HTML: jQuery-Init, Slider-Initialisierung, Cookie-Banner, Tracking, GTM, Web Vitals, Lazy-Load, Speculation Rules usw. Wenn die strikte CSP script-src 'self' diese alle blockt, ist die Site optisch und funktional kaputt (Slider weiß, Cookie-Banner zerschossen, Plugins tot). Genau dieses Problem hatten Sie soeben mit Ihrer Slider-Seite.

Konsequenz fürs Scoring: Sites, die WordPress mit Plugins einsetzen, können in dieser App maximal ~75-85 Punkte in der CSP-Kategorie erreichen — das volle 100%-Rating ist erst möglich, wenn der inline-Code per Nonce oder Hash signiert wird (technisch anspruchsvoll, bricht bei jedem Theme/Plugin-Update).

Wege zum vollen XSS-Schutz (in steigender Komplexität):

  • Plugin „WP Content Security Policy & Headers" — fügt automatisch Nonces zu inline-Scripts hinzu (mittlerer Aufwand, sauberste WP-Lösung).
  • Hash-basierte CSP — jedes inline-Script per SHA-256 in der CSP whitelisten (fragil, bricht bei Updates).
  • Inline-Scripts externalisieren — Theme/Plugins so umbauen, dass kein inline-JS mehr ausgegeben wird (großer Aufwand, oft unmöglich).

Wer keinen dieser Wege geht, lebt mit 'unsafe-inline' — wie ca. 95% aller produktiven WordPress-Sites im Web. Die anderen CSP-Direktiven schützen weiterhin: default-src 'self' blockt externe Ressourcen, object-src 'none' verbietet Flash/Java, frame-ancestors 'self' verhindert Clickjacking, base-uri 'self' verhindert Base-Tag-Hijacking. Es ist kein Maximalschutz, aber realistischer Schutz für die WP-Praxis.

⚠ Wichtig bei Hetzner-Konsoleh-Webhosting (Managed-Hosting / Shared-Hosting)

Bei Hetzner-Konsoleh-Webhosting (und vergleichbaren Shared-Hostern wie All-Inkl, IONOS, Strato, 1blu, …) wirft Apache einen HTTP 500 Internal Server Error, sobald Header always edit Set-Cookie … expr=… in der .htaccess steht. Der Apache-Error-Log nennt es so:

Can't parse envclause/expression: syntax error, unexpected T_OP_STR_EQ, expecting $end

Das ist keine WebForensik-Fehlfunktion und kein Tippfehler — der Shared-Hoster hat das mod_headers-expr=-Subset per AllowOverride-Limit gesperrt (aus Sicherheitsgründen, weil Header edit auch Cookies anderer Anwender manipulieren könnte).

☛ Für Hetzner-Konsoleh-Nutzer: nehmen Sie unten die Variante mit dem roten „Hetzner / Shared"-Badge. Sie besteht aus zwei Dateien (.htaccess + wp-config.php) statt einer, vermeidet aber den 500-Fehler garantiert. Die Cookie-Flags landen dort in der wp-config.php, nicht in der .htaccess.

Apache Standard-Apache (für alle Hoster, ohne WordPress)

Diesen Block ans Ende Ihrer .htaccess im Web-Root hängen — fertig.

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Strict-Transport-Security "max-age=31536000; includeSubDomains"
    Header always set Content-Security-Policy "default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'; upgrade-insecure-requests"
    Header always set Referrer-Policy "strict-origin-when-cross-origin"
    Header always set X-Content-Type-Options "nosniff"
    Header always set Permissions-Policy "camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), accelerometer=(), gyroscope=(), magnetometer=(), interest-cohort=(), browsing-topics=()"

    # Fehlende Cookie-Flags konditional ergänzen (nur wenn nicht schon gesetzt)
    Header always edit Set-Cookie "^(.*)$" "$1; Secure" "expr=!(resp('Set-Cookie') -strmatch '*Secure*')"
    Header always edit Set-Cookie "^(.*)$" "$1; HttpOnly" "expr=!(resp('Set-Cookie') -strmatch '*HttpOnly*')"
    Header always edit Set-Cookie "^(.*)$" "$1; SameSite=Lax" "expr=!(resp('Set-Cookie') -strmatch '*SameSite*')"
</IfModule>

Hetzner / Shared Hetzner-Konsoleh / Managed-Hosting (zwei Dateien)

Diese Variante verhindert den 500 Internal Server Error auf Hetzner-Konsoleh und vergleichbaren Shared-Hostern (All-Inkl, IONOS, Strato, 1blu …): die .htaccess enthält NUR die Header-Direktiven (kein „Header edit"), die Cookie-Flags wandern in die wp-config.php. Zwei Dateien zu editieren statt einer, dafür garantiert lauffähig.

1. Datei: .htaccess im WordPress-Root
# BEGIN WebForensik Security
<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Strict-Transport-Security "max-age=31536000; includeSubDomains"
    Header always set Content-Security-Policy "default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'; upgrade-insecure-requests"
    Header always set Referrer-Policy "strict-origin-when-cross-origin"
    Header always set X-Content-Type-Options "nosniff"
    Header always set Permissions-Policy "camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), accelerometer=(), gyroscope=(), magnetometer=(), interest-cohort=(), browsing-topics=()"
</IfModule>
# END WebForensik Security
2. Datei: wp-config.php im WordPress-Root

OBERHALB der Zeile „/* That's all, stop editing! */" einfügen. Vorher Backup von wp-config.php anlegen!

// === WebForensik: Cookie-Hardening (Hetzner-Konsoleh-tauglich) ===
// Bitte OBERHALB der Zeile "/* That's all, stop editing! */" einfügen.
// Wirkt auf PHP-Session- und WordPress-Login-Cookies.
// Plugin-eigene Cookies (z.B. WooCommerce, Cookie-Banner) müssen in den
// Plugin-Einstellungen separat auf "Secure" gestellt werden.
@ini_set('session.cookie_secure',   '1');
@ini_set('session.cookie_httponly', '1');
@ini_set('session.cookie_samesite', 'Lax');
if (!defined('FORCE_SSL_ADMIN')) define('FORCE_SSL_ADMIN', true);

WordPress WordPress: .htaccess im WP-Root

Diesen Block OBERHALB der Zeile „# BEGIN WordPress" einfügen, sonst überschreibt WP ihn bei Permalink-Änderungen.

# BEGIN WebForensik Security
<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Strict-Transport-Security "max-age=31536000; includeSubDomains"
    Header always set Content-Security-Policy "default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'; upgrade-insecure-requests"
    Header always set Referrer-Policy "strict-origin-when-cross-origin"
    Header always set X-Content-Type-Options "nosniff"
    Header always set Permissions-Policy "camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), accelerometer=(), gyroscope=(), magnetometer=(), interest-cohort=(), browsing-topics=()"

    # Fehlende Cookie-Flags konditional ergänzen
    Header always edit Set-Cookie "^(.*)$" "$1; Secure" "expr=!(resp('Set-Cookie') -strmatch '*Secure*')"
    Header always edit Set-Cookie "^(.*)$" "$1; HttpOnly" "expr=!(resp('Set-Cookie') -strmatch '*HttpOnly*')"
    Header always edit Set-Cookie "^(.*)$" "$1; SameSite=Lax" "expr=!(resp('Set-Cookie') -strmatch '*SameSite*')"
</IfModule>
# END WebForensik Security

WordPress Alternative für WordPress: functions.php im Child-Theme

Falls Ihr Hoster .htaccess-Änderungen nicht erlaubt: dieses PHP-Snippet ans Ende der functions.php Ihres CHILD-Themes hängen. Vorher Backup machen — NIE das Haupt-Theme bearbeiten, das wird bei Updates überschrieben.

add_action('send_headers', function () {
    header("Strict-Transport-Security: max-age=31536000; includeSubDomains");
    header("Content-Security-Policy: default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'; upgrade-insecure-requests");
    header("Referrer-Policy: strict-origin-when-cross-origin");
    header("X-Content-Type-Options: nosniff");
    header("Permissions-Policy: camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), accelerometer=(), gyroscope=(), magnetometer=(), interest-cohort=(), browsing-topics=()");
});

// Cookie-Flags für PHP-Session-Cookies — wirkt nur auf $_SESSION,
// NICHT auf von Plugins/Themes per setcookie() gesetzte Cookies.
// Für umfassende Cookie-Absicherung die .htaccess-Variante oben verwenden.
add_action('init', function () {
    if (headers_sent()) return;
    @ini_set('session.cookie_secure', '1');
    @ini_set('session.cookie_httponly', '1');
    @ini_set('session.cookie_samesite', 'Lax');
}, 1);
Trockenübung — wir laden Ihre Seite nochmal mit den vorgeschlagenen Headern und zeigen, welche Ressourcen geblockt würden. Dauert ca. 30 Sekunden.
HTTP Response Headers
HeaderWert
cache-control max-age=43200
connection keep-alive
content-language de-DE
content-length 60120
content-security-policy default-src 'self' ; img-src 'self' data: https://*.spd.de https://csi.gstatic.com https://maps.googleapis.com https://maps.gstatic.com https://*.openstreetmap.de https://images.admiralcloud.com https://*.micropayment.de https://cdn.jsdelivr.net ; font-src 'self' data: https://*.spd.de https://fonts
content-type text/html; charset=utf-8
date Mon, 03 Aug 2026 23:14:57 GMT
etag "0a47cfdd6bd2129f3306020738043e73"
expires Tue, 04 Aug 2026 08:43:54 GMT
pragma public
set-cookie TS01186c23=014aa068048f85863eff858ddef138e7935eb8cae4277d5438cf862c75bd6fc64e55d1d13d5d3c9d3b2774733c55256866c3f5ae60; Path=/; Domain=.www.spd.de
typo3-pid 1
typo3-sitename 10f0d067e9b2a16547c2418ecccff77e0d9cd0d8
x-cache-status HIT
x-content-security-policy default-src 'self' ; img-src 'self' data: https://*.spd.de https://csi.gstatic.com https://maps.googleapis.com https://maps.gstatic.com https://*.openstreetmap.de https://images.admiralcloud.com https://*.micropayment.de https://cdn.jsdelivr.net ; font-src 'self' data: https://*.spd.de https://fonts

Neue Analyse · Vergleichen

Bewertung auf Ihrer Website einbetten

Zeigen Sie Ihren WebForensik-Score öffentlich. Das Badge ist ein leichtes SVG, lädt schnell und respektiert die Privatsphäre Ihrer Besucher (kein Tracking).

WebForensik Score Badge

HTML-Code zum Einbetten (dieser konkrete Scan)

<a href="https://webforensik.de/results.php?id=785" target="_blank" rel="noopener">
  <img src="https://webforensik.de/badge.php?id=785" alt="WebForensik Score" width="174" height="28">
</a>

Oder dynamisch — zeigt immer den jüngsten Scan dieser Domain

<a href="https://webforensik.de/?url=https://spd.de" target="_blank" rel="noopener">
  <img src="https://webforensik.de/badge.php?domain=spd.de" alt="WebForensik Score" width="174" height="28">
</a>