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WebForensik

Ergebnisse für https://www.ff-hoetting.at/

Analysezeitpunkt: 2026-10-09 04:18:55

61

Gesamtbewertung

Score-Verlauf für diese Domain Kompletten Verlauf ansehen →

DSGVO-Zusammenfassung

⚠ Diese Website hat Verbesserungsbedarf beim Datenschutz.

DSGVO-Probleme erkannt (2):

⚠ Keine Content Security Policy — erhöhtes Risiko für Cross-Site-Scripting (XSS) und Datendiebstahl.

⚠ Fehlende oder unsichere Referrer-Policy — URLs mit personenbezogenen Daten können an Dritte weitergegeben werden.

Hinweis: Diese automatisierte Analyse ersetzt keine rechtliche Beratung. Für eine vollständige DSGVO-Bewertung konsultieren Sie einen Datenschutzbeauftragten.

↓ Detaillierte Ergebnisse zu allen Kategorien finden Sie weiter unten.

Anzeigen:
100 HTTPS / Verschlüsselung

Die Website nutzt eine verschlüsselte Verbindung (HTTPS).

Neueste Verschlüsselung aktiv (TLS 1.3 — TLSv1.3).

Das Sicherheitszertifikat ist gültig (läuft ab am 2026-11-12).

Starke Verschlüsselungsmethode (TLS_AES_256_GCM_SHA384, 256 Bit).

0 Erzwungene Verschlüsselung (HSTS)

Kein HSTS-Header gesetzt. Browser werden nicht gezwungen, die verschlüsselte Verbindung zu nutzen.

☛ Handlungsbedarf: Aktivieren Sie HSTS, damit Browser immer die verschlüsselte Verbindung nutzen. Fragen Sie Ihren Hoster oder fügen Sie diesen Header in Ihre Serverkonfiguration ein: Strict-Transport-Security: max-age=31536000; includeSubDomains
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

HSTS (HTTP Strict Transport Security) sagt dem Browser: „Diese Domain IMMER über HTTPS aufrufen — egal was passiert." Das verhindert, dass ein Angreifer im WLAN die erste, ungeschützte Verbindung abfängt. Voraussetzung: Ihre Website läuft schon stabil über HTTPS.

Apache-Server (klassisches Hosting bei den meisten Anbietern)

Datei: .htaccess im Web-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Strict-Transport-Security "max-age=31536000; includeSubDomains"
</IfModule>

⚠ max-age=31536000 sind 1 Jahr (in Sekunden). includeSubDomains gilt für blog.ihre-domain.de, shop.ihre-domain.de usw. — nur einbauen, wenn ALLE Subdomains HTTPS können, sonst sind die unerreichbar.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

Weg 1: per .htaccess (empfohlen — kein Theme bearbeiten)

Datei: .htaccess im WordPress-Root

# BEGIN WebForensik HSTS
<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Strict-Transport-Security "max-age=31536000; includeSubDomains"
</IfModule>
# END WebForensik HSTS

⚠ OBERHALB der „# BEGIN WordPress"-Zeile einfügen. Erst aktivieren, wenn HTTPS seit ein paar Tagen stabil läuft — der Header ist bewusst schwer rückgängig zu machen (Browser merken sich die Anweisung).

Weg 2: per functions.php im Child-Theme (Alternative für Fortgeschrittene)

Datei: functions.php Ihres CHILD-Themes (Design → Theme-Datei-Editor → functions.php)

add_action('send_headers', function () {
    header('Strict-Transport-Security: max-age=31536000; includeSubDomains');
});

⚠ NIE direkt das Haupt-Theme bearbeiten — Änderungen sind bei Updates weg. Vorher Backup der functions.php!

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: Browser-Konsole F12 → Tab „Netzwerk" → Seite neu laden → erste Anfrage anklicken → „Response Headers" — dort muss „strict-transport-security: max-age=31536000…" stehen.

↓ KOMPLETT-LÖSUNG ANZEIGEN Alle fehlenden Security-Header zusammen am Ende des Reports — fertig zum Kopieren.
0 Content Security Policy (CSP)

Keine Content Security Policy (CSP) gefunden. Die Website hat keinen Schutz gegen eingeschleusten Schadcode.

☛ Handlungsbedarf: Richten Sie eine Content Security Policy ein. Diese schützt Ihre Besucher vor eingeschleustem Schadcode (Cross-Site-Scripting/XSS). Beginnen Sie mit einer einfachen Richtlinie: Content-Security-Policy: default-src 'self'. Ihr Webentwickler oder Hoster kann Ihnen dabei helfen.
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

Eine Content Security Policy (CSP) ist wie eine Türsteher-Regel für den Browser: „Skripte und Stile dürfen nur aus diesen erlaubten Quellen geladen werden." Ohne CSP kann eingeschleuster Schadcode (XSS) ungehindert nachladen, was er will. Starten Sie mit einer einfachen, sicheren Grundregel.

Apache-Server (klassisches Hosting bei den meisten Anbietern)

Datei: .htaccess im Web-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Content-Security-Policy "default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'"
</IfModule>

⚠ Diese Policy ist bewusst pragmatisch (erlaubt Inline-Styles, weil viele Themes/Plugins sie brauchen). Wenn nach dem Aktivieren etwas nicht funktioniert: F12 → Konsole zeigt „Refused to load…" — dann die jeweilige Domain hinter script-src bzw. img-src ergänzen.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

Weg 1: per .htaccess (empfohlen — kein Theme bearbeiten)

Datei: .htaccess im WordPress-Root

# BEGIN WebForensik CSP
<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Content-Security-Policy "default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'"
</IfModule>
# END WebForensik CSP

⚠ WordPress nutzt häufig externe Skripte (Google Fonts, jQuery-CDN, Analytics-Pixel) — wenn die wegen CSP geblockt werden: in der Konsole sehen, welche Domain blockiert wurde, dann diese Domain hinter „script-src 'self'" mit Leerzeichen ergänzen.

Weg 2: per functions.php im Child-Theme (Alternative für Fortgeschrittene)

Datei: functions.php Ihres CHILD-Themes

add_action('send_headers', function () {
    header("Content-Security-Policy: default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'");
});

⚠ Wenn Sie unsicher sind: erst mit „Content-Security-Policy-Report-Only" beginnen (nur überwachen, nicht blockieren), Verstöße in der Konsole beobachten, dann auf scharfe Policy umstellen.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: Seite öffnen, F12 → Konsole — keine roten „Refused to load…"-Meldungen. Tab „Netzwerk" → erste Anfrage → Response Header „content-security-policy" sichtbar.

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0 Referrer-Policy

Keine Referrer-Policy gesetzt. Beim Klick auf externe Links wird die vollständige Seiten-URL an andere Websites weitergegeben.

☛ Handlungsbedarf: Setzen Sie eine Referrer-Policy, um zu verhindern, dass die vollständige URL Ihrer Seiten an externe Websites weitergegeben wird. DSGVO-relevant: URLs können persönliche Daten enthalten (z.B. Nutzernamen, Suchbegriffe). Empfohlene Einstellung: Referrer-Policy: strict-origin-when-cross-origin
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ohne Referrer-Policy übermittelt der Browser bei jedem Klick die komplette URL Ihrer aktuellen Seite (inkl. Suchbegriffen, Nutzernamen in URL-Parametern) an die Ziel-Website. Datenschutzrelevant nach Art. 5 DSGVO. Empfohlene sichere Einstellung: strict-origin-when-cross-origin.

Apache-Server (klassisches Hosting bei den meisten Anbietern)

Datei: .htaccess im Web-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Referrer-Policy "strict-origin-when-cross-origin"
</IfModule>

⚠ „strict-origin-when-cross-origin" ist der moderne Standard: bei Klicks auf andere Domains wird nur Ihre Domain (ohne Pfad/Parameter) gesendet — bei internen Klicks die volle URL. Strenger wäre „no-referrer" (gar nichts senden), aber das bricht manche Analyse-Tools.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

Weg 1: per .htaccess (empfohlen — kein Theme bearbeiten)

Datei: .htaccess im WordPress-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Referrer-Policy "strict-origin-when-cross-origin"
</IfModule>

⚠ WordPress sendet seit Version 4.9 standardmäßig schon ein meta-Tag mit dieser Policy — der HTTP-Header oben überschreibt aber für alle Ressourcen (Bilder, Skripte), nicht nur das HTML-Dokument.

Weg 2: per functions.php im Child-Theme (Alternative für Fortgeschrittene)

Datei: functions.php Ihres CHILD-Themes

add_action('send_headers', function () {
    header('Referrer-Policy: strict-origin-when-cross-origin');
});

⚠ Backup vor jeder functions.php-Änderung anlegen.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: F12 → Netzwerk → erste Anfrage → Response Headers — „referrer-policy: strict-origin-when-cross-origin" muss sichtbar sein.

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0 MIME-Typ-Schutz

Kein MIME-Typ-Schutz (X-Content-Type-Options fehlt). Browser könnten Dateien falsch interpretieren.

☛ Handlungsbedarf: Fügen Sie den Header X-Content-Type-Options: nosniff hinzu. Dieser verhindert, dass Browser Dateien falsch interpretieren, was zu Sicherheitslücken führen kann. Ihr Hoster oder Webentwickler kann das in wenigen Minuten einrichten.
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ohne den Header „X-Content-Type-Options: nosniff" rät der Browser den Dateityp aus dem Inhalt — was Angreifer ausnutzen können (z.B. eine als .jpg getarnte HTML-Datei wird als HTML ausgeführt). Der Fix ist eine einzige Zeile.

Apache-Server (klassisches Hosting bei den meisten Anbietern)

Datei: .htaccess im Web-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set X-Content-Type-Options "nosniff"
</IfModule>

⚠ Keinerlei Nebenwirkungen zu erwarten — gilt als sicherer Standard und ist seit Jahren best practice.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

Weg 1: per .htaccess (empfohlen — kein Theme bearbeiten)

Datei: .htaccess im WordPress-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set X-Content-Type-Options "nosniff"
</IfModule>

⚠ Kann gefahrlos parallel zu anderen Header-set-Einträgen stehen.

Weg 2: per functions.php im Child-Theme (Alternative für Fortgeschrittene)

Datei: functions.php Ihres CHILD-Themes

add_action('send_headers', function () {
    header('X-Content-Type-Options: nosniff');
});

⚠ Backup vor jeder Änderung an functions.php.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: F12 → Netzwerk → Response Header: „x-content-type-options: nosniff".

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0 Clickjacking-Schutz

Kein Clickjacking-Schutz. Die Website könnte in andere Seiten eingebettet werden, um Nutzer zu täuschen.

☛ Handlungsbedarf: Fügen Sie einen Clickjacking-Schutz hinzu. Ohne diesen Schutz könnte Ihre Website unsichtbar in eine betrügerische Seite eingebettet werden. Setzen Sie: X-Frame-Options: SAMEORIGIN oder besser eine CSP mit frame-ancestors.
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ohne Clickjacking-Schutz kann Ihre Website unsichtbar in eine fremde, betrügerische Seite eingebettet werden („Geben Sie hier Ihr Passwort ein" — der Klick landet aber auf Ihrer eingeblendeten Login-Seite). Lösung: SAMEORIGIN setzen (Einbettung nur durch Ihre eigene Domain).

Apache-Server (klassisches Hosting bei den meisten Anbietern)

Datei: .htaccess im Web-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set X-Frame-Options "SAMEORIGIN"
    Header always set Content-Security-Policy "frame-ancestors 'self'"
</IfModule>

⚠ Beide Header parallel setzen: X-Frame-Options für ältere Browser, frame-ancestors für moderne. Wenn Sie eine CSP haben, ergänzen Sie „frame-ancestors 'self'" dort — nicht doppelt setzen.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

Weg 1: per .htaccess (empfohlen — kein Theme bearbeiten)

Datei: .htaccess im WordPress-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set X-Frame-Options "SAMEORIGIN"
</IfModule>

⚠ Falls Ihre Seite absichtlich anderswo eingebettet wird (z.B. Buchungs-Widget bei Partnern): statt SAMEORIGIN per CSP genau die erlaubten Domains nennen: Header always set Content-Security-Policy "frame-ancestors 'self' https://partner.example.com"

Weg 2: per functions.php im Child-Theme (Alternative für Fortgeschrittene)

Datei: functions.php Ihres CHILD-Themes

add_action('send_headers', function () {
    header('X-Frame-Options: SAMEORIGIN');
});

⚠ WordPress versucht eigentlich selbst, X-Frame-Options zu setzen — der Hook überschreibt das gezielt.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: F12 → Netzwerk → Response Header: „x-frame-options: SAMEORIGIN".

↓ KOMPLETT-LÖSUNG ANZEIGEN Alle fehlenden Security-Header zusammen am Ende des Reports — fertig zum Kopieren.
0 Berechtigungen (Kamera, Mikrofon etc.)

Keine Permissions-Policy gesetzt. Drittanbieter-Skripte könnten auf Kamera, Mikrofon oder Standort zugreifen.

☛ Handlungsbedarf: Setzen Sie eine Permissions-Policy, um den Zugriff auf Kamera, Mikrofon und Standort zu kontrollieren. DSGVO-relevant: Ohne diese Einstellung könnten Drittanbieter-Skripte unbemerkt auf sensible Geräte-Funktionen zugreifen. Beispiel: Permissions-Policy: camera=(), microphone=(), geolocation=()
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

Die Permissions-Policy kontrolliert, ob Skripte (auch von Drittanbietern) auf Kamera, Mikrofon, Standort, Bewegungssensoren etc. zugreifen dürfen. DSGVO-relevant, weil sensible Geräte-APIs sonst unbemerkt angesprochen werden können.

Apache-Server (klassisches Hosting bei den meisten Anbietern)

Datei: .htaccess im Web-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Permissions-Policy "camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), accelerometer=(), gyroscope=(), magnetometer=(), interest-cohort=()"
</IfModule>

⚠ „()" am Ende heißt: kein Aufrufer (auch nicht Ihre eigene Seite) darf diese API nutzen. Falls Sie z.B. eine Karten-Funktion mit Geolokalisierung haben: geolocation=(self) statt geolocation=(). „interest-cohort=()" deaktiviert Googles FLoC-Tracking.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

Weg 1: per .htaccess (empfohlen — kein Theme bearbeiten)

Datei: .htaccess im WordPress-Root

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Permissions-Policy "camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), interest-cohort=()"
</IfModule>

⚠ Standard-WordPress braucht keine dieser APIs. Wenn Sie ein Plugin nutzen, das z.B. die Kamera braucht (QR-Scanner, Video-Upload): die entsprechende API auf „(self)" setzen.

Weg 2: per functions.php im Child-Theme (Alternative für Fortgeschrittene)

Datei: functions.php Ihres CHILD-Themes

add_action('send_headers', function () {
    header('Permissions-Policy: camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), interest-cohort=()');
});

⚠ Backup vor jeder Änderung an functions.php.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: F12 → Netzwerk → Response Header: „permissions-policy" sichtbar.

↓ KOMPLETT-LÖSUNG ANZEIGEN Alle fehlenden Security-Header zusammen am Ende des Reports — fertig zum Kopieren.
100 Cookies

Keine Cookies gesetzt — vorbildlich für den Datenschutz.

70 Lokaler Speicher (Web Storage)

0 localStorage- und 1 sessionStorage-Einträge gefunden.

sessionStorage

NameWert
wpEmojiSettingsSupports {"supportTests":{"flag":false,"emoji":true},"timestamp":1791512331230}
100 Drittanbieter-Anfragen

Keine Drittanbieter-Anfragen erkannt — alle Inhalte kommen vom eigenen Server.

100 Tracker-Erkennung

Keine bekannten Tracker erkannt.

100 Externe Ressourcen-Integrität (SRI)

Keine externen Skripte oder Stylesheets geladen.

50 DNS-Sicherheit

Keine CAA-Einträge. Jede Zertifizierungsstelle könnte ein Zertifikat für diese Domain ausstellen.

☛ Handlungsbedarf: Erstellen Sie CAA-DNS-Einträge, um festzulegen, welche Zertifizierungsstellen Zertifikate für Ihre Domain ausstellen dürfen. Das verhindert, dass unbefugte Zertifikate ausgestellt werden.
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

CAA-Einträge (Certification Authority Authorization) legen im DNS fest, welche Zertifizierungsstellen Zertifikate für Ihre Domain ausstellen dürfen. Ohne CAA-Eintrag könnte ein Angreifer bei jeder beliebigen CA ein falsches Zertifikat für Ihre Domain bestellen. Der Eintrag ist eine reine DNS-Konfiguration und wird im DNS-Panel Ihres Domain-Anbieters (NICHT in WordPress) gesetzt.

☞ Konkrete CAA-Werte für die zehn häufigsten Hoster (DACH-Raum)

Suchen Sie Ihren Hoster in der Tabelle, kopieren Sie die passenden Werte ins DNS-Panel. Bei Mehrfach-CAs: für jede CA einen eigenen CAA-Record anlegen (alle mit Tag issue, Flag 0, Name @). Zusätzlich empfohlen: ein iodef-Record mit einer Kontakt-E-Mail für Missbrauchs-Meldungen.

#HosterVerwendete CA(s)CAA-Wert(e) — Tag issue
1Hetzner Webhosting (Basic-Zertifikat, kostenlos im Paket)DigiCert (Programm „Encryption Everywhere")digicert.com
1Hetzner Webhosting (Let’s Encrypt, kostenlos)Let’s Encrypt (ISRG)letsencrypt.org
2All-InklLet’s Encrypt + Sectigo (Pro)letsencrypt.org
sectigo.com
3IONOS (1&1)DigiCert (GeoTrust) + Let’s Encryptdigicert.com
letsencrypt.org
4STRATOSectigo + Let’s Encryptsectigo.com
letsencrypt.org
5Cloudflare (Universal SSL)Google Trust Services + DigiCert + Let’s Encryptpki.goog
digicert.com
letsencrypt.org
6AWS (ACM / CloudFront)Amazon Trust Servicesamazon.com
amazontrust.com
awstrust.com
amazonaws.com
7MittwaldLet’s Encrypt + Sectigoletsencrypt.org
sectigo.com
8WebgoLet’s Encrypt + Sectigoletsencrypt.org
sectigo.com
9raidboxes (Managed WordPress)Let’s Encryptletsencrypt.org
10Host Europe / DomainFactorySectigo + Let’s Encryptsectigo.com
letsencrypt.org
Name   Typ   Flag   Tag      Wert
@      CAA   0      issue    "digicert.com"
@      CAA   0      issue    "letsencrypt.org"
@      CAA   0      iodef    "mailto:security@ihre-domain.de"

Die iodef-Zeile (letzte Zeile) ist optional aber empfohlen: dort melden CAs Missbrauchsversuche an Sie. Falls Sie eine Sub-Domain zusätzlich absichern wollen (z.B. shop.ihre-domain.de), separate Records mit dem Sub-Domain-Namen statt @ anlegen — moderne CAs prüfen aber auch parent-CAA automatisch.

Wenn Sie Ihren Hoster nicht in der Liste finden: Schauen Sie das aktuell ausgestellte Zertifikat im Browser an (Schloss-Symbol → Zertifikat anzeigen → Aussteller). Dort steht der CA-Name (z.B. „Sectigo RSA Domain Validation Secure Server CA" → Wert sectigo.com). Den Wert als CAA-Record anlegen, fertig.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

WordPress-Plugin: Die CAA-Records werden NICHT in WordPress angelegt, sondern im DNS-Panel Ihres Domain-Anbieters oder DNS-Providers (z.B. Hetzner-Robot, IONOS-Domains, Cloudflare-Dashboard, INWX, ns3.hajo-nolte.de etc.). Übliche Bezeichnung im DNS-Panel: „CAA-Record" oder unter „TXT-Records" mit Typ-Auswahl „CAA". Je CA ein separater Record.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: Auf https://www.ssllabs.com/ssltest/analyze.html?d=ihre-domain.de → Abschnitt „DNS CAA" → alle Ihre CAs sollten dort aufgelistet sein. Oder per dig: dig CAA ihre-domain.de.

Keine IPv6-Unterstützung (kein AAAA-Eintrag).

☛ Handlungsbedarf: Aktivieren Sie IPv6-Unterstützung (AAAA-Einträge) für Ihre Domain. Immer mehr Nutzer verwenden IPv6.
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ihre Domain hat keine IPv6-Adresse (AAAA-Eintrag). Über 40% aller deutschen Internetnutzer sind über IPv6 unterwegs (Mobilfunk vor allem) — die müssen dann den Umweg über IPv4-Gateways nehmen, was langsamer ist.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

WordPress-Plugin: Reine DNS+Server-Sache. Schritt 1: prüfen, ob Ihr Hoster eine IPv6-Adresse für Sie hat (im Kundenpanel oder per Support-Anfrage). Schritt 2: im DNS-Panel einen AAAA-Eintrag mit dieser IPv6 anlegen. Schritt 3: testen.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: dig AAAA ihre-domain.de — oder online https://ipv6-test.com/validate.php?url=ihre-domain.de.

Kein SPF-Eintrag. E-Mails können im Namen dieser Domain gefälscht werden.

☛ Handlungsbedarf: Erstellen Sie einen SPF-DNS-Eintrag (TXT), um festzulegen, welche Server E-Mails im Namen Ihrer Domain versenden dürfen. Beispiel: v=spf1 include:_spf.google.com ~all
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

SPF (Sender Policy Framework) legt im DNS fest, welche Server E-Mails im Namen Ihrer Domain versenden dürfen. Ohne SPF kann jeder Phisher E-Mails so aussehen lassen, als kämen sie von Ihnen — und Empfänger werden eher reinfallen.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

WordPress-Plugin: DNS-Sache, nicht WordPress. Im DNS-Panel einen TXT-Eintrag anlegen. Beispiele: Wenn Sie KEINE E-Mails versenden: v=spf1 -all (alle Versender ablehnen). Wenn nur Ihr Hoster versendet (z.B. All-Inkl): v=spf1 a mx ~all. Wenn Google Workspace: v=spf1 include:_spf.google.com ~all. Wenn Microsoft 365: v=spf1 include:spf.protection.outlook.com -all.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: dig TXT ihre-domain.de | grep spf — oder online https://www.kitterman.com/spf/validate.html.

Kein DMARC-Eintrag. Die Domain ist anfällig für E-Mail-Phishing.

☛ Handlungsbedarf: Erstellen Sie einen DMARC-DNS-Eintrag unter _dmarc.ihredomain.de. DMARC schützt vor Phishing und E-Mail-Spoofing. Beispiel: v=DMARC1; p=quarantine; rua=mailto:dmarc@ihredomain.de
▸ So beheben Sie das — Schritt-für-Schritt-Anleitung

DMARC kombiniert SPF und DKIM zu einer expliziten Anweisung an empfangende Mail-Server: „Was tun, wenn E-Mails behaupten von uns zu kommen, aber SPF/DKIM scheitert?" Ohne DMARC entscheidet jeder Mail-Server selbst — meist großzügig. Mit DMARC=reject verhindern Sie wirksam Phishing in Ihrem Namen.

WordPress Spezial für WordPress: so tragen Sie es ein

WordPress-Plugin: DNS-Sache. TXT-Eintrag bei Subdomain _dmarc.ihre-domain.de. Empfohlene Stufen: Beobachten erst: v=DMARC1; p=none; rua=mailto:dmarc-reports@ihre-domain.de — mehrere Wochen Berichte ansehen. Dann verschärfen: v=DMARC1; p=quarantine; rua=… — verdächtige Mails landen im Spam. Final: v=DMARC1; p=reject; rua=… — werden ganz abgewiesen.

✓ So prüfen Sie, ob es funktioniert: dig TXT _dmarc.ihre-domain.de — oder online https://dmarcian.com/dmarc-inspector/.

100 Sicherheitskontakt (security.txt)

security.txt gefunden: https://www.ff-hoetting.at/.well-known/security.txt

Kontaktfeld vorhanden (Pflichtfeld) — Sicherheitsforscher können Schwachstellen melden.

Ablaufdatum vorhanden (Pflichtfeld).

Bevorzugte Sprachen angegeben.

100 Externe Reporting-Endpunkte

Keine externen Reporting-Endpunkte erkannt.

80 Cookie-Einwilligung (Consent)

Kein Consent-Banner nötig — keine Tracker oder Drittanbieter-Cookies erkannt.

100 Datenschutzerklärung & Impressum

Datenschutzerklärung verlinkt: „Datenschutz" (https://www.ff-hoetting.at/datenschutz/).

Impressum verlinkt: „Impressum" (https://www.ff-hoetting.at/impressum/).

Datenschutzerklärung ist erreichbar (HTTP 200).

⚙ Ihre fertige Security-htaccess

Alle fehlenden Security-Header zu einem einzigen Block kombiniert. Diesen Block ans Ende Ihrer .htaccess hängen — fertig. 6 Header werden gesetzt.

⚠ Warum diese Empfehlung KEINEN 100%-Score gibt — und warum das mit WordPress so ist

Die Content-Security-Policy oben enthält bewusst 'unsafe-inline' sowohl für style-src als auch für script-src. Damit ist KEIN vollständiger XSS-Schutz möglich — das ist eine pragmatische Entscheidung, kein Bug.

Warum? Ein typisches WordPress-Setup (Theme + 5-15 Plugins) schreibt 10-50 verschiedene Inline-<script>-Blocks ins HTML: jQuery-Init, Slider-Initialisierung, Cookie-Banner, Tracking, GTM, Web Vitals, Lazy-Load, Speculation Rules usw. Wenn die strikte CSP script-src 'self' diese alle blockt, ist die Site optisch und funktional kaputt (Slider weiß, Cookie-Banner zerschossen, Plugins tot). Genau dieses Problem hatten Sie soeben mit Ihrer Slider-Seite.

Konsequenz fürs Scoring: Sites, die WordPress mit Plugins einsetzen, können in dieser App maximal ~75-85 Punkte in der CSP-Kategorie erreichen — das volle 100%-Rating ist erst möglich, wenn der inline-Code per Nonce oder Hash signiert wird (technisch anspruchsvoll, bricht bei jedem Theme/Plugin-Update).

Wege zum vollen XSS-Schutz (in steigender Komplexität):

  • Plugin „WP Content Security Policy & Headers" — fügt automatisch Nonces zu inline-Scripts hinzu (mittlerer Aufwand, sauberste WP-Lösung).
  • Hash-basierte CSP — jedes inline-Script per SHA-256 in der CSP whitelisten (fragil, bricht bei Updates).
  • Inline-Scripts externalisieren — Theme/Plugins so umbauen, dass kein inline-JS mehr ausgegeben wird (großer Aufwand, oft unmöglich).

Wer keinen dieser Wege geht, lebt mit 'unsafe-inline' — wie ca. 95% aller produktiven WordPress-Sites im Web. Die anderen CSP-Direktiven schützen weiterhin: default-src 'self' blockt externe Ressourcen, object-src 'none' verbietet Flash/Java, frame-ancestors 'self' verhindert Clickjacking, base-uri 'self' verhindert Base-Tag-Hijacking. Es ist kein Maximalschutz, aber realistischer Schutz für die WP-Praxis.

Apache Standard-Apache (für alle Hoster, ohne WordPress)

Diesen Block ans Ende Ihrer .htaccess im Web-Root hängen — fertig.

<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Strict-Transport-Security "max-age=31536000; includeSubDomains"
    Header always set Content-Security-Policy "default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'; upgrade-insecure-requests"
    Header always set Referrer-Policy "strict-origin-when-cross-origin"
    Header always set X-Content-Type-Options "nosniff"
    Header always set X-Frame-Options "SAMEORIGIN"
    Header always set Permissions-Policy "camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), accelerometer=(), gyroscope=(), magnetometer=(), interest-cohort=(), browsing-topics=()"
</IfModule>

WordPress WordPress: .htaccess im WP-Root

Diesen Block OBERHALB der Zeile „# BEGIN WordPress" einfügen, sonst überschreibt WP ihn bei Permalink-Änderungen.

# BEGIN WebForensik Security
<IfModule mod_headers.c>
    Header always set Strict-Transport-Security "max-age=31536000; includeSubDomains"
    Header always set Content-Security-Policy "default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'; upgrade-insecure-requests"
    Header always set Referrer-Policy "strict-origin-when-cross-origin"
    Header always set X-Content-Type-Options "nosniff"
    Header always set X-Frame-Options "SAMEORIGIN"
    Header always set Permissions-Policy "camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), accelerometer=(), gyroscope=(), magnetometer=(), interest-cohort=(), browsing-topics=()"
</IfModule>
# END WebForensik Security

WordPress Alternative für WordPress: functions.php im Child-Theme

Falls Ihr Hoster .htaccess-Änderungen nicht erlaubt: dieses PHP-Snippet ans Ende der functions.php Ihres CHILD-Themes hängen. Vorher Backup machen — NIE das Haupt-Theme bearbeiten, das wird bei Updates überschrieben.

add_action('send_headers', function () {
    header("Strict-Transport-Security: max-age=31536000; includeSubDomains");
    header("Content-Security-Policy: default-src 'self'; img-src 'self' data: https:; style-src 'self' 'unsafe-inline'; script-src 'self' 'unsafe-inline'; font-src 'self' https: data:; object-src 'none'; frame-ancestors 'self'; base-uri 'self'; upgrade-insecure-requests");
    header("Referrer-Policy: strict-origin-when-cross-origin");
    header("X-Content-Type-Options: nosniff");
    header("X-Frame-Options: SAMEORIGIN");
    header("Permissions-Policy: camera=(), microphone=(), geolocation=(), payment=(), usb=(), accelerometer=(), gyroscope=(), magnetometer=(), interest-cohort=(), browsing-topics=()");
});
Trockenübung — wir laden Ihre Seite nochmal mit den vorgeschlagenen Headern und zeigen, welche Ressourcen geblockt würden. Dauert ca. 30 Sekunden.
HTTP Response Headers
HeaderWert
content-type text/html; charset=UTF-8
date Fri, 09 Oct 2026 02:18:49 GMT
link <https://www.ff-hoetting.at/wp-json/>; rel="https://api.w.org/", <https://www.ff-hoetting.at/wp-json/wp/v2/pages/7>; rel="alternate"; title="JSON"; type="application/json", <https://www.ff-hoetting.at/>; rel=shortlink
server Apache

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Zeigen Sie Ihren WebForensik-Score öffentlich. Das Badge ist ein leichtes SVG, lädt schnell und respektiert die Privatsphäre Ihrer Besucher (kein Tracking).

WebForensik Score Badge

HTML-Code zum Einbetten (dieser konkrete Scan)

<a href="https://webforensik.de/results.php?id=2714" target="_blank" rel="noopener">
  <img src="https://webforensik.de/badge.php?id=2714" alt="WebForensik Score" width="174" height="28">
</a>

Oder dynamisch — zeigt immer den jüngsten Scan dieser Domain

<a href="https://webforensik.de/?url=https://ff-hoetting.at" target="_blank" rel="noopener">
  <img src="https://webforensik.de/badge.php?domain=ff-hoetting.at" alt="WebForensik Score" width="174" height="28">
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